das mckinsey bto richtet vom 13.–16. märz den „horizon 3.0“ workshop in dubai aus. der interdisziplinäre und internationale workshop richtet sich an hervorragende studenten und doktoranden verschiedener fachrichtungen. in internationalen team erarbeitete man lösungsvorschläge für beratungssituationen und lernt dabei die methoden von mckinsey kennen. bewerbungsschluss ist der 10. februar 2008. mehr infos zum workshop findet man hier.
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mckinsey bto horizon 3.0
Februar 4, 2008 · Kommentar schreiben
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workshop der capgemini deutschland
Dezember 26, 2007 · Kommentar schreiben
wie andere unternehmensberatungen ist auch capgemini deutschland stets bemüht junge talente (wie mich) für das unternehmen zu werben. also ließ man sich nicht lumpen und lud potentielle kandidaten ins beste fünf sterne hotel der stadt zu einem workshop ein. die auswahl geeigneter bewerber übernahme die ortsansäßige bonding. man schickte ein anschreiben (ohne lebenslauf) ein und bonding entschieden ob man dann zur veranstaltung eingeladen wird. so traf sich dann ein bunter haufen von ingenieuren, physikern, chemikern, kowis, betriebswirten und anderen studentengesindel im luxushotel ein. da das auswahlverfahren nicht gut durchdacht war, ist es nicht verwunderlich, dass es auch der ein oder andere „fisch“ zum nachmittag mit der beratung geschafft hat. so hat es bei manch einem teilnehmer ganz offensichtlich nicht nur an dem richtigen outfit, der nötigen kompetenz, reife, und feingefühl mangeln – sonder auch an den tischmanieren. dies gipfelte in einer fressorgie am buffet und einer excessiven anbiederei um visitenkarten. originalton: „tschuldigung… ist dat hier eigentlich ne recruitingveranstaltung, oder was? – wann kriegen wir die visitenkraten?“ – peinlich! schier unglaublich waren auch die fragen mit denen mancher teilnehmer die berater, einen manager und consultant, bombardiert hat. ebenfalls auffällig bei machen bewerben ist das zum teil unsoziale verhalten in den gruppenarbeiten. so wird versucht sich um jeden preis in den vordergrund zu drücken und die meinung der anderen grundlegend zu torpedieren so richtig sie auch sein mag. mit solchen leuten möchte man dann aber auch nicht auf projekt arbeiten. sowas ein verhalten sehen natürlich auch die berater und vermerken solche leute als nicht teamfähig. erschreckend auch das verhalten in feedbackgesprächen: „mit meinen kommilitonen, hätte ich den case hier viel schneller und ohne probleme gelöst!“. si tacuisses. da mag sich jetzt jeder seinen teil denken wie sehr einen solch ein spruch für eine unternehmensberatung qualifiziert bei der die teams zumeist studienfächerübergreifend zusammengesetzt sind (siehe hierzu auch harvard business review dezember 2007 – „the best advice i ever got“ von hans-paul brückner – ceo the boston consulting group)
jetzt aber zu wesentlichen. die berater erzählten ein wenig über das unternehmen, seine werte, die organisation in drei teile und den bearatungsansatz „collaborative business experience„, also die enge zusammenarbeit mit dem kunden auf dem projekt. kann man aber alles auf der homepage des unternehmens nachlesen. außerdem wurde das hauseigene schloss bei paris angepriesen, dass als zentrum für fortbildungen genutzt wird. bei capgemini wird besonders wert darauf gelegt, dass die berater nur vier tage die woche beim kunden sind und den fünften tag im homeoffice oder büro arbeiten. der übliche berater blues also. nach meinen insiderinformationen zu folge soll ein berater bei capgemini 45.000 euro einstiegsgehalt verdienten (stand: dezember 2007). recht wenig also, bei einer schufterei von 50-60 stunden in der woche (nach angaben von capgemini) mehr zu einstiegsgehältern gibts bei mosworld. capgemini will in den nächsten jahren deutlich wachsen. also sind die chancen eingestellt zu werden gar nicht so schlecht. viel erfolg!
zum case: es handelte sich um einen internationsalisierungscase im diensleistungsbereich eines oem. das beispiel war vereinfachend einem echten projekt nachempfunden wie es capgemini beim kunden wirklich durchgeführt hat. zum einen sollte herausgefunden werden welche dienstleistungen ins ausland verlagert werden sollten, zum anderen wohin sie verlagert werden sollen. über den case will ich hier gar nicht mehr verraten. nur so viel sei gesagt: mit dem üblichen squeaker insider dossier für bewerber bei unternehmensberatungen ließ er sich nicht lösen. die teilnehmer wurden in zwei gruppen aufgeteilt, für den case gab es dann drei stunden bearbeitungszeit, die lösung wurden vor allen vorgetragen. hierbei versuchten es einiger egozentrische gruppenteilnehmer auch die arbeit von einzelpersonen innerhalb der eigenen gruppe zu torpedieren. kam nicht so gut an! anschließend wurde von den beartern die lösung des case präsentiert und ein gruppenfeedback gegeben.
alles in allem für mich ein gelungener tag. die beater waren nett und freundlich und beantworteten viele fragen. während der ganze veranstaltung gabe es kaffee, getränke und buffet. im anschluss gab es außerdem ein abendbuffet mit einem glas champagner. aufgefallen war mir, dass die berater uns während der ganzen veranstaltung oder dannach nicht das branchenübliche „du“ anboten. das hatten früher oder später alle beratungshäußer bei denen ich zu gast war gemacht. die berater wirkten distanziert, aber trotzdem sehr professionel. als kritikpunkt sei vermerkt, dass die auswahl der teilnehmer in zukunft etwas anders ablaufen sollte (siehe oben), damit einige in höhstem grade ungeeignete personen der veranstaltung fernbleiben.
Kategorien: capgemini · consulting · workshops
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